Die beschissensten Filme aller Zeiten: "Pearl Harbor"

Soldat verliebt sich in Krankenschwester, muss dann aber in den Krieg ziehen
und wird vermisst. Krankenschwester tröstest sich dann halt mit dem besten
Freund des Soldaten. Der Vermisste kehrt jedoch bald zurück und ist not amused.
Viel Zeit für Streitigkeiten ist aber nicht gegeben, muss man doch den gerade
angreifenden Japanern kräftig in den Arsch treten...
135 Millionen Dollar durfte Regisseur M. Bay für seinen hurrapatriotischen
Schmachtfetzen verballern. Obendrein wird als Zugabe ein historischer Fehler
nach dem anderen gereiht. Darstellerin Kate Beckinsale trägt zum Beispiel 1941
einen Bikini. Dieser wurde aber erst 1946 herausgebracht.
Von den gezeigten Flugzeugträgern fang ich erst gar nicht an...
Aber gut, auch schauspielerisch bewegt sich der Film am Rande dessen,
was ein normaler Mensch ertragen kann. Ben Affleck ist z.B. so grottenschlecht
in der Rolle als liebevoller Legastheniker, dass einem das Popcorn wieder aus allen Körperöffnungen kommt. Und die Performance der anderen Darsteller ist leider
auch keinen Deut besser.
Fazit: Wer es schaffen sollte, sein Gehirn 176 Minuten komplett in Stand-by-Modus
zu versetzen, wird von dem Streifen mehr als nur begeistert sein.
„[…] Pearl Harbor ist so schlecht, dass man nicht viel über Geschichte wissen muss, um seine Absurdität zu erkennen. Nur wer gar nichts weiß, wird ihn für geschichtstreu halten. Und genau das ist ein Teil des Problems.“– Lawrence H. Suid: Historiker
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