Stirb langsam

Der 1987 entstandene Kultfilm avancierte schnell zum Klassiker und machte Bruce Willis über Nacht zum gefeierten Weltstar. Die Story (ein Mann muss sich auf engstem Raum gegen Terroristen behaupten) wurde zur Blaupause für den modernen Actionfilm und definierte das gesamte Genre neu.
Das bei solchen Erfolgen Fortsetzungen nicht lange auf sich warten lassen, ist vollkommen klar. In drei weiteren Teilen muss John Mc Clane einen Flughafen befreien, die Goldreserven von New York retten und PC-Gangstern das Handwerk legen, die das gesamte Wirtschaftssystem der USA lahmlegen wollen.
Nichtsdestrotz ist der erste Teil (wie ja so oft) immer noch der beste seiner Reihe.
Das liegt vor allem auch am diabolischen Alan Rickman, der dem Begriff "Bösewicht" seinen eigenen Stempel aufsetz und eine schauspielerische Glanzleistung par excellence abliefert.
Fazit: Nervenkitzel, lakonische Dialoge und rasante Action machen Stirb langsam zum Fest für Cineasten. Willis alias Mc Clane würde es wahrscheinlich so ausdrücken: "Yippee-ki-yay, Motherfucker"
Trivia
In der amerikanischen Originalversion handelt es sich um deutsche Verbrecher einer fiktiven Terrororganisation. In der deutschen Synchro dagegen wird dies natürlich wieder einmal umgedeutet. Hier sind es dann kriminelle Europäer