Leon- der Profi

Plot:
Ein eiskalter Profikiller mit Kodex ( "keine Frauen, keine Kinder" ) wird unfreiwillig zum Beschützer eines kleinen Mädchens, deren Familie von korrupten Polizisten ermordet wurde. Nach anfänglicher Abneigung schließen beide folgenden Pakt: Sie bringt ihm lesen und schreiben bei und als Gegenleistung dafür rächt er ihre Familie...
Der französiche Kultregisseur Luc Besson, der schon mit Werken wie "Subway" und "Nikita" sein ganzes Können unter Beweis stellte, liefert mit "Leon der Profi" (1994) meiner Meinung nach sein persönliches Opus Magnum ab. Noch nie war es einem Filmemacher bis dato gelungen, Romantik & Brutalität, Sensibilität und Action derart genial miteinander zu verbinden. Neben dem Inszenierungsstil überzeugen vor allem die Hauptakteure Reno, Portman und Oldman, die eine gnadenlos gute Performance abliefern.
Fazit: Leon der Profi will nicht nur anders sein, er ist anders. Ein absolutes Meisterwerk!
Trivia:
Von dem Film existieren zwei Fassungen. Filmfreaks ist der Directors Cut (127 Min.)
zu empfehlen, der die Beziehung der beiden Protagonisten noch zusätzlich intensiviert. Das amerikanische Publikum hat diese Schnittfassung übrigens nicht goutieren können, da man eine latente Pädophile mit hineininterpretierte.
Kritiken:
„Besson gelingt es in seinem besten Film innerhalb einer spannenden Actionstory eine sehr ungewöhnliche und einfühlsame Beziehungsgeschichte zu erzählen. Dafür hat er einfache und klare Bilder gefunden.“
– Nana A. T. Rebhan, Arte
„Gefühlvolle Inszenierung, exzellenter Schnitt, packende Story – ein Meisterwerk.“
– filmspiegel.de
„[Besson] bewegt sich als Action-Virtuose, als Action-Purist auf der Stilhöhe von Melville oder Kubrick, cool bis ans Herz hinan, und ist doch ein unbeirrbarer letzter Romantiker […]“
– Der Spiegel