Der Meister vieler Genres

Veröffentlicht auf von Travis




Don Siegel, geboren 1912, war einer der letzten Meister des Genre-Kinos. Egal ob Gangsterfilm, Western, Thriller oder Kriegsfilm, der amerikanische Regisseur beherrschte jedes Feld und gab seinen Filmen immer eine eigenständige Note. Die Figuren in Siegels Filmen sind meist gesellschaftliche Außenseiter; zerissene Helden, die ihre eigenen Moralvorstellungen haben und sehr oft auch nach eigenen Gesetzen handeln. Bestes Beispiel ist hier sicherlich die Figur des Callahan in "Dirty Harry". Weitere Markenzeichen Siegels: Harte Actionszenen, rasante Schnitte und lakonische Bilder mit coolen Protagonisten (z.B. Marvin in "Tod eines Killers" oder Eastwood in "Coogans großer Bluff"), die er geheimnisvoll in ihrem eigenen Raum inszenierte. Obwohl viele Kritiker den Filmemacher oft in die konservative und rechte Ecke steckten, sah sich der Genre-Profi selbst als linker Liberaler, der ein entschiedener Gegner des Vietnamkriegs war und exzessive Gewalt eigentlich verabscheute.
Letzeres war für ihn immer nur ein Reflex dessen, was in der Welt passiere. 1991 starb Donald "Don" Siegel in Kalifornien. Er hinterließ der Filmwelt zahlreiche Klassiker, die bis heute unerreicht sind und viele junge Regisseure inspirierten.

Seine wichtigsten Filme:

1956: Die Dämonischen
1961: Die ins Graß beißen
1964: Tod eines Killers
1968 Coogans großer Bluff
1970: Ein Fressen für die Geier
1971: Dirty Harry
1976: Der letzte Scharfschütze
1977: Telefon
1979: Flucht von Alcatraz
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Veröffentlicht in Regisseure

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