Dead Bang

Veröffentlicht auf von Travis


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Fast jeder durchschnittliche Schauspieler hat meistens eine Rolle in seiner Karriere vorzuweisen, die als überdurchschnittlich bezeichnet werden kann. Beim ewigen Sunny Crocket war es zweifelsohne der Part des Jerry Beck in "Dead Bang". Ich zumindest mag die Darstellung von Johnsen, der in der Rolle eines alkoholkranken Bullen mit Scheidungsproblemen regelrecht über sich hinauswächst.

Plot: Der heruntergekommende LAPD-Beamte Beck untersucht den Tod eines Kollegen, der brutal ermordet wurde. Bei seinen Ermittlungen stößt er auf eine militante Gruppe von Rechtsradikalen, die sich in einer Kleinstadt verschanzt haben und scheinbar große Pläne schmieden. Als ein Attentat auf Beck scheitert, erwacht dieser endgültig aus seiner Lethargie und nimmt den Kampf gegen die selbsternannten "Herrenmenschen" auf...

Zugegeben: Die Story um einen kaputten Bullen ist nicht wirklich neu. Das besondere an der Geschichte ist aber die Tatsache, dass sie auf realen Ereignissen basiert und keinen fiktiven Helden präsentiert. Jerry Beck exisitiert wirklich. Er schrieb sogar am Drehbuch mit.

Weiter muss festgestellt werden, dass Regie-Legende John Frankenheimer schon bessere Filme gedreht hat als "Dead Bang". Trotzdem macht der schnörkellose Thriller von 1989 richtig Spaß. Die Geschichte ist straff und temporeich inszeniert und mit Don Johnsen (unglaublich, aber wahr!) perfekt besetzt. Die gewollt oder ungewollte Fernsehfilm-Ästhetik wirkt zwar etwas billig (siehe Trailer), wird jedoch durch handwerklich gut gemachte Oldschool-Action hervorragend kompensiert.

Fazit: Spannender B-Reißer, der auf unnötige Brutalitäten verzichtet und einen Hauptdarsteller in Bestform zeigt. Ich zumindest mag den Film!


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Veröffentlicht in Kleine Perlen

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