Die beschissensten Filme aller Zeiten: Delta Force

Egal wo Golan & Globus auch draufstand, reaktionärer Scheißdreck war garantiert drin. Das israelische Produzentenduo schüttete uns vor allen in den 80er Jahren nur so zu mit miesen und klischeehaften Actionfilmen (American Fighter, Over the Top usw.), in denen es vor lauter Stereotypen nur so wimmelte. Der größte filmische Super-Gau war jedoch zweifelsohne der Rohrkrepierer "Delta Force", den höchstwahrscheinlich nur Jungs aus dem Pentagon was abgewinnen konnten. Der Actionmüll mit Charakterkopf Chuck Norris in der Hauptrolle wurde als einer der vielen stumpfsinnigen Filme dieser Zeit übrigens nicht vom Produzentengespann finanziert. Doch wer jetzt tief durchatmet, den kann ich getrost beunruhigen, da Golan für die Regie zuständig war - bzw er versuchte sie zu führen.
Story: Böse islamische Terroristen entführen eine Passagiermaschine und fordern die üblichen Dinge wie Abschaffung von McDonalds und Einführung der Schari'a in den Südstaaten. Der Präsident hat darauf endgültig die Faxen dicke und schickt seine Elitetruppe Delta Force los, um den Gotteskriegern gehörig die katholischen Leviten zu lesen. Happy End? Aber klar doch! Die Maschine wird selbstverständlich befreit und die Weltordnung wieder hergestellt. Außerdem bekommt ihr als Rezipienten nach 120 Minuten Blutbad das gute Gefühl vermittelt, dass Uncle Sam alles nur erdenkliche tun würde, um euch aus den Klauen islamischer Terrorbestien zu befreien.
Highlights: Auf jeden Fall Hanna Shygulla als deutsche Stewardess Ingrid. Als sie die Pässe von Israelis einsammeln soll, weigert sie sich vehement - macht es schlussendlich aber trotzdem. Tja, so sind eben die Deutschen unter israelischer Regieführung. Nichts als willenlose Vollstrecker.
Fazit: Wer der Bild-Zeitung Glauben schenkt und Murat aus der Döner-Bude nebenan für einen Schläfer hält, wird an dem faschistoiden Klischeefeuerwerk "Delta Force" seine helle Freunde haben. Ein Typ (Kernasi) aus meiner ehemaligen Stammkneipe beschieb ihn damals übrigens als "bombig". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen....
PS: Warum Lee Marvin sich für diesen Schrott hergab? Keine Ahnung. Vielleicht war die Gage nicht übel...
Story: Böse islamische Terroristen entführen eine Passagiermaschine und fordern die üblichen Dinge wie Abschaffung von McDonalds und Einführung der Schari'a in den Südstaaten. Der Präsident hat darauf endgültig die Faxen dicke und schickt seine Elitetruppe Delta Force los, um den Gotteskriegern gehörig die katholischen Leviten zu lesen. Happy End? Aber klar doch! Die Maschine wird selbstverständlich befreit und die Weltordnung wieder hergestellt. Außerdem bekommt ihr als Rezipienten nach 120 Minuten Blutbad das gute Gefühl vermittelt, dass Uncle Sam alles nur erdenkliche tun würde, um euch aus den Klauen islamischer Terrorbestien zu befreien.
Highlights: Auf jeden Fall Hanna Shygulla als deutsche Stewardess Ingrid. Als sie die Pässe von Israelis einsammeln soll, weigert sie sich vehement - macht es schlussendlich aber trotzdem. Tja, so sind eben die Deutschen unter israelischer Regieführung. Nichts als willenlose Vollstrecker.
Fazit: Wer der Bild-Zeitung Glauben schenkt und Murat aus der Döner-Bude nebenan für einen Schläfer hält, wird an dem faschistoiden Klischeefeuerwerk "Delta Force" seine helle Freunde haben. Ein Typ (Kernasi) aus meiner ehemaligen Stammkneipe beschieb ihn damals übrigens als "bombig". Dem ist nichts mehr hinzuzufügen....
PS: Warum Lee Marvin sich für diesen Schrott hergab? Keine Ahnung. Vielleicht war die Gage nicht übel...
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