John Rabe und der blutige Valentinsstag im letzten Haus links
Genau wie Tittenfetischist Phantomschmerz habe auch ich das vergangende Wochenende dazu genutzt, meinen DVD-Player wieder ordentlich zu füttern. Als Vorspeise wurde zuerst das recht unappetitliche Slasher-Remake "My Bloody Valentine" serviert, den meine Freundin (Schisshase) nach einigen Minuten sofort als ungenießbar bezeichnete. Ich für meinen Teil fand den recht blutigen Streifen ganz zufriedenstellend, wenn da nicht die talentfreien Schauspieler gewesen wären. Der irre Mörder mit der Spitzhacke sah das aber Gott sei Dank genauso und schlachtete in bester Jason-Manier fröhlich drauf los. Fazit: Orginielle Tötungsszenen, miese Darsteller und ein sinnfreier Plot werden bei Gorefreunden für gute Popcorn-Unterhaltung sorgen.
Kommen wir nun zum Hauptgericht "John Rabe". Der Film war trotz Pathos und einigen überflüssigen Nebenplots überdurchschnittliche Hausmannskost aus der oft geschmähten deutschen Filmküche. Die Story um den guten deutchen Nazi, der über 200.000 Chinesen vor den Japanern rettete, hat zwar ab und an einige dramaturgische Schwächen, doch die hervorragende Performance von Tukur wird anspruchsvollen Cineasten durchaus munden. Fazit: Interessante Geschichtsstunde mit einem Hauptdarsteller in Bestform!
Als Nachtisch wurde zu guter Letzt der verstörende Gewaltporno "The last House on the Left" aufgetischt, den ich nur bedingt empfehlen kann. Das aufgewärmte Remake eines Klassikers ist zwar durchweg spannend inszeniert, doch die Schauspieler agieren meist hart an der Grenze zur Karikatur. Explizit gezeigte Vergewaltigungen und viel Kunstblut werden Freunden des Genres jedoch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Fazit: Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.
Kommen wir nun zum Hauptgericht "John Rabe". Der Film war trotz Pathos und einigen überflüssigen Nebenplots überdurchschnittliche Hausmannskost aus der oft geschmähten deutschen Filmküche. Die Story um den guten deutchen Nazi, der über 200.000 Chinesen vor den Japanern rettete, hat zwar ab und an einige dramaturgische Schwächen, doch die hervorragende Performance von Tukur wird anspruchsvollen Cineasten durchaus munden. Fazit: Interessante Geschichtsstunde mit einem Hauptdarsteller in Bestform!
Als Nachtisch wurde zu guter Letzt der verstörende Gewaltporno "The last House on the Left" aufgetischt, den ich nur bedingt empfehlen kann. Das aufgewärmte Remake eines Klassikers ist zwar durchweg spannend inszeniert, doch die Schauspieler agieren meist hart an der Grenze zur Karikatur. Explizit gezeigte Vergewaltigungen und viel Kunstblut werden Freunden des Genres jedoch ein Lächeln auf die Lippen zaubern. Fazit: Kann man sich anschauen, muss man aber nicht.
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