R.I.P - Paul Newman

Er gehörte zu den Schauspielern, die heutzutage nicht mehr zu finden sind. Doch nicht nur seine Rollen in "Haie der Großstadt, "Der Unbeugsame" und "Zwei Banditen" machten den 1925 geborenen Paul Leonard Newman zu einer lebenden Legende, sondern auch sein privates Engagement für krebskranke Kinder und drogensüchtige Jugendliche. Durch seine eigens gegründetete Lebensmittelkette erwirtschaftete er rund 200 Millionen Dollar, die später in verschiedene soziale Projekte flossen. Newman, der nebenbei den Motorsport über alles liebte (er besaß einen eigenen erfolgreichen Rennstall) war auch poltisch aktiv und engagierte sich seit den 60er Jahren für die Bürgerechtsbewegung. Auf Präsidents Nixon "Feindesliste" belegte der Mann mit den famos blauen Augen sogar Platz 19, was Newman einmal als eine der höchsten Auszeichnungen ansah. 2008 starb der charismatische Hollywoodstar an den Folgen von Lungenkrebs. Er hinterließ fünf Töchter und seine Ehefrau Joanne Woodward, mit der er seit 1958 verheiratet war.
Seine wichtigsten Filme:
1956 - Die Hölle in mir
1958 - Die Katze auf dem heißen Blechdach
1961 - Haie der Großstadt
1967 - Der Unbeugsame
1970 - Zwei Banditen
1973 - Der Clou
1977 - Schlappschuss
1982 - The Verdict
1986 - Die Farbe des Geldes
Trivia:
Einen Schicksalsschlag musste Newman 1978 hinnehmen, als sein Sohn Scott an einer Überdosis Heroin starb
1987 erhielt Newman den Oscar als bester Darsteller für "Die Farbe des Geldes". Ein Jahr zuvor erhielt er einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk. Insgesamt wurde er achtmal für die begehrte Trophäe vorgeschlagen
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